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Bayern: ein Bundesland zwischen Tradition und Moderne

Freizeitaktivitäten Bayern

Im Freistaat Bayern wird Tradition noch großgeschrieben. Volksfeste, Tracht und Bier gehören in dem Bundesland einfach dazu. Wer an den Freistaat denkt, denkt an Bauernhöfe, großzügige Wiesen, Wald und Berge. Franken, Oberbayern, Schwaben, jeder Region hat ihren ganz eigenen Charme. Doch ist in den Städten kaum noch was von der ländlichen Gemütlichkeit zu spüren. Hier geht es genauso hektisch zu wie in anderen deutschen Städten. Oft wird dort auch kein bayrisch mehr gesprochen. Bayern bietet s für jeden so die perfekte Mischung aus Landleben und Großstadtschick.

Die Alpen – Gebirge am Fuße Bayerns

Sommer wie Winter sind die Alpen einen Ausflug wert. Von Mai bis September lohnt es sich ins Gebirge zu fahren und die einzigartige Landschaft zu genießen. Besonders den Tegernsee sollte man besuchen. In mitten der Alpen liegt der kristallklare See. Auch Berühmtheiten schätzen das wunderschöne Gewässer. Unter anderem Uli Hoeneß, ehemaliger Präsident des FC Bayern, und Ludwig Erhard haben dort ihren Wohnsitz eingerichtet, weitab vom hektischen Alltagsleben. Die Berge um den See lassen ihn besonders geschützt wirken.

Sobald in den Alpen Schnee fällt, werden die Skier ausgepackt. Im Skigebiet Spitzingsee am Tegernsee oder auf größeren Pisten wie in Garmisch oder an der Zugspitze bringen die Lifte einen schnell auf die richtige Piste. Dann brettern Groß und Klein blaue, rote oder schwarze Pisten hinunter.

Weiter westlich als die großen und bekannten Skigebiete liegt das idyllische Allgäu. Wie im Bilderbuch verbringen dort noch im Sommer die Kühe auf der Weide. Wer Urlaub auf dem Bauernhof machen möchte, ist auf einer der hoch gelegenen Almen genau richtig.

Die Märchenschlösser König Ludwigs II.

Schloss Neuschwanstein ist wohl eines der bekanntesten Schlösser der Welt. Das Märchenschloss thront im Allgäu hoch auf Klippen über Hohenschwangau. Der eindrucksvolle Bau lockt täglich 6.000 Touristen an. Diese wollen alle das letzte von König Ludwig II. erbaute Schloss sehen und sich von der Ähnlichkeit mit dem Disney-Schloss überzeugen. Den eindrucksvollsten Blick hat man von der Marienbrücke auf die Burg. Sie führt über die Pöllatschlucht und bietet eine ideale Aussicht auf die Südseite des Schlosses.

Weitere Schlösser des Märchenkönigs Ludwig II. sind Schloss Linderhof und Herrenchiemsee. Beide sind etwas kleiner als Schloss Neuschwanstein, aber nicht weniger prunkvoll.

Herrenchiemsee ist nach dem Vorbild von Versailles gebaut worden, da Ludwig XIV. ein großes Vorbild des bayrischen Königs war. Um dem französischem Sonnenkönig nachzueifern, finanzierte er aus eigener Tasche die verschiedenen Schlösser. Zwar verschuldete sich Ludwig II. dadurch sehr hoch, doch schaffte er sich damit den Beinamen des Märchenkönigs. Mitten auf der Herreninsel im Chiemsee liegt das Anwesen Herrenchiemsee. Dort konnte König Ludwig ein abgeschiedenes Leben führen, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Von der nahe gelegenen Fraueninsel und aus den verschiedenen Orten im Chiemgau, wie Übersee, Prien und Chieming konnten per Boot ausreichend Luxusgüter und Nahrungsmittel zur Insel gebracht werden.

Sowohl in Herrenchiemsee als auch im Schloss Linderhof gibt es ein Tischlein-Deck-Dich. Dies ermöglichte dem menschenscheuen König das herrschaftliche Speisen ohne die Anwesenheit von Personal. Der Tisch im Speisesaal kann in die ein Stock tiefer gelegene Küche hinuntergefahren werden. Diener des Königs deckten den Tisch angemessen und schickten ihn fertig bestückt wieder nach oben in den Speisesaal des Königs.

Im Schloss Linderhof gibt es eine weitere Besonderheit: Im Park hat König Ludwig II. eine künstliche Grotte, die Venusgrotte, anlegen lassen, die mit einem Schiff befahren werden kann. Um der Höhle ein authentisches Aussehen mit Wellen und Beleuchtung zu verleihen, wurde darin ein kleines Kraftwerk mit  24 Dynamomaschinen verbaut. Diese betreiben eine Lichtanlage und eine Wellenmaschine. Damit der König bei seinen Ausflügen nicht fror, wurden außerdem sieben Öfen zum Heizen eingebaut. Die bayrische Schlösserverwaltung kümmert sich um den Erhalt der Grotte, da der künstliche Bau durch das Wasser sehr stark angegriffen wird.

Freizeitparks – Miniatur- und Erlebniswelten

Im Bayern-Park im bayerischen Wald in Niederbayern gibt es ein weiteres Märchenschloss: eine Nachbildung von Schloss Linderhof. Eine Fahrt auf einer der vielen Wasserbahnen führt im Freizeitpark nicht nur vorbei an der Burg, sondern auch in eine künstliche Grotte. Im ganzen Park sind Attraktionen, die Sehenswürdigkeiten in Bayern nachempfunden sind.

Das Legoland Deutschland in Günzburg ist eine wahre Wunderwelt für Fans der kleinen Bausteine. Neben Miniaturbauten aus den Plastikklötzen gibt es Achterbahnen, Karusselle und viele weiter Fahrgeschäfte im Lego-Look.

In einem 4D-Kino mitten im Geschehen sein und sich als Besatzungsmitglied des Raumschiffes aus „Traumschiff Suprise“ im „Bullyversum“ versuchen, kann man in der Bavaria Filmstadt. Am Rand von München liegt dieser ganz besondere Erlebnispark direkt neben den Bavaria Film Studios, in denen schon „Das Boot“ und „Die unendliche Geschichte“ gedreht wurden.

München – Weltstadt mit Herz

Gerne erzählen Münchner die Landeshauptstadt sei die schönste Stadt der Welt. Das tun sie nicht um andere herabzusetzen – sie denken das wirklich. Wer einmal durch den Englischen Garten geschlendert ist, die Frauenkirche und den Alten Peter besucht hat und gemütlich im Biergarten am Viktualienmarkt mit selbst mitgebrachtem Essen den Abend genossen hat, kann die Münchner verstehen.

Spaziert man durch den Englischen Garten sollte man einen Abstecher zur Surferwelle machen. Dort haben Surfer von Jung bis Alt ihren Spaß. Zum zuschauen ideal, sollte man sich aber nicht selbst auf der immerwährenden Welle versuchen, denn dafür ist echtes Können erforderlich. Im Eiskalten Wasser können Profis erstaunliche Tricks machen,  trotzdem können sie sich oft nicht länger als 5 Minuten auf dem Brett halten.

Einkaufen – wissen, wann was offen hat

Wer das erste Mal in Bayern ist sollte daran denken, dass es hier noch strenge Gesetze zu den Ladenöffnungszeiten gibt. Die Geschäfte schließen jeden Tag um 20:00 Uhr und sonntags bleiben sie ganz geschlossen. Wer an einem Sonntag anreist und Lebensmittel einkaufen möchte findet nur an Bahnhöfen und Tankstellen die Möglichkeit etwas Essbares zu kaufen. Durch die teueren Preise in diesen Geschäften, sollte man darauf aber lieber verzichten. Wer Glück hat erlebt einen Verkaufsoffenen Sonntag. Jede Gemeinde darf zweimal im Jahr den Geschäften erlauben am Sonntag die Türen zu öffnen. Oft sind diese Tage von Straßenfesten begleitet. In manchen Gemeinden gibt es auch noch eine lange Shoppingnacht. Meist freitags haben die Läden dann einmal im Jahr länger offen, meist bis 24 Uhr. Meist stehen bei diesen Nächten eher die Veranstaltungen, Musikshows und Aufführungen im Vordergrund als das Einkaufen.

Bayrische Schmankerl – von Schweinbraten bis Obazda

Schweinebraten mit Knödeln wird auch in vielen anderen deutschen Regionen zubereitet. Spezieller sind dann schon Münchner Weißwürste und Obazda. Die Würste aus Kalbsfleisch werden in Bayern ausschließlich zum Frühstück gegessen. Früher, bevor es Kühlschränke gab, verdarben sie zu schnell um nach 12:00 Uhr noch genießbar zu sein. Deswegen sagt man: Weißwurste sollten das Mittagsläuten nicht hören. Um sie zuzubereiten legt man die Weißwürste etwa 10 Minuten in heißes, aber nicht kochendes Wasser. Dazu werden traditionell Brezen, süßer Senf und Weißbier serviert.

Obazda ist ein Brotaufstrich, der früher aus Käseresten hergestellt werden. Das einstige Arme-Leute-Essen darf heute bei keinem Biergartenbesuch mehr fehlen. Macht man ihn selbst verwendet man Camembert, Frischkäse, Butter, reichlich Paprikapulver und Kümmel. Alles zusammengemischt, also „obazd“, entsteht eine feste hellrote Masse. Diese schmeckt am besten mit Brezen und Bier.

Bier und Gärten

Bier darf in Bayern zu keinem Essen fehlen. Egal ob Weißbier oder Helles, der Bayer trinkt nur Bier aus der Heimat. Nicht umsonst ist das Münchner Bier weltweit bekannt, denn es gehört zu den besten Bieren der Welt.

Der Ort, wo man schönsten Bier trinken kann sind Biergärten. Unter Kastanienbäumen sitzt man gemütlich an Bierbänken und genießt zu jeder Tageszeit sein Bier aus dem Maßkrug. Bedient wird man, im Gegenzug zum Wirtshaus, im Biergarten nicht: Jeder muss sich seinen Krug selbst an der Schänke holen. Dafür darf man sein eigenes Essen mitbringen. Käse, Brezen, Obazda, Saure Gurken und vieles mehr genießt man zum Hopfensaft.

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