0
Keine Freizeitangebote im Warenkorb
Deutsch (DE) Deutsch (AT)
Angebot einstellen  

Das Ritteressen - ein kulinarisches und kulturelles Highlight

Ritteressen

Rittermahle sind ein beliebtes Event für Hochzeiten und andere feierliche Anlässe. Wer auf der Einladung zu Familien-, Firmen- oder Freundesfesten den Hinweis auf einen geplanten Ritterschmaus findet, darf sich auf ein mehrere Gänge umfassendes Menü und jede Menge Beiwerk freuen.

Mehr als eine üppige Mahlzeit

In der Regel finden Ritteressen in einem auf diesen Anlass abgestimmten Ambiente statt. Außer den Räumlichkeiten von Burganlagen kommen dafür auch der Garten oder Festsaal eines Schlosses sowie Häuser im Fachwerkstil und andere sichtlich gealterte Bauwerke in Frage. Neben historischem Flair sollten die gewählten Einrichtungen einen weiteren unerlässlichen Aspekt für den zünftigen Ritterschmaus bieten: Platz! Denn nicht nur für das Auftragen der zahlreichen Gänge, sondern auch für die passende Untermalung benötigen die Ausrichter eines Ritteressens viel Bewegungsfreiheit. In der Regel beinhaltet dieses nämlich nicht nur ein sorgfältig zusammengestelltes Menü, sondern auch die Darbietung verschiedener mittelalterlicher Künste. Hierzu gehören Musik, Gesang, Possenspiel und Schaukämpfe.

Wie einst im Rittersaal?

Die Speisen, die während eines Ritterschmauses gereicht werden, orientieren sich an den Essgewohnheiten der mittelalterlichen Bevölkerung - oder an dem, was die meisten dafür halten. Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung ging es bei "echten" Rittermahlen weit weniger üppig und abwechslungsreich zu als heute. Die Originalgerichte bestanden aus zahlreichen unterschiedlichen Getreidesorten und vielen intensiv schmeckenden Kräutern; enthielten aber nur an hohen Fest- und Feiertagen Fleisch. Entsprechend ihrer gesellschaftlichen Stellung verzehrten die edlen Herren und ihre Tischdamen vorwiegend Gerichte vom so genannten "Hochwild" - also von den Tieren, die nur Adlige erlegen durften. h2>Zeitgemäße Interpretation

Das heute bekannte Menü aus Fisch, Huhn, Schweinebraten, Kuchen und Brot gleicht einer Anpassung an das Ess-Verhalten moderner Menschen. Doch während sich die Zusammensetzung und die Zubereitungsart geändert haben, ist das Beiwerk für ein zünftiges Rittermahl gleich geblieben: Noch immer wird das Essen von einem Rahmenprogramm begleitet, das sich sowohl auf die Einnahme der Nahrung als auch auf die künstlerischen Darbietungen erstreckt. In der Regel erhalten die Teilnehmer eines Ritterschmauses bei ihrer Ankunft auf der Burg oder im Schloss eine kleine Einweisung in mittelalterliche Tischmanieren - welche die Verwendung eines normalen Bestecksatzes verbieten. Normalerweise sind bei einem Ritteressen nur spitze Messer und Brotkanten zugelassen, die sowohl dem Zerteilen als auch der Aufnahme von Speisen dienen. Zum Schutz der Kleidung werden den meist ungeübten Gästen Papier- oder Stoffservietten gereicht.

Alte Werte neu entdeckt

Die eigentliche Herausforderung bei einem Rittermahl aber besteht darin, sich auf das gereichte Menü zu konzentrieren. Durch die dargebotenen Gaukeleien während des Essens ist die Gefahr abgelenkt zu werden überdurchschnittlich hoch - was nicht nur zu amüsanten Zwischenfällen bei Tisch, sondern auch zum ungewöhnlich langem Tafeln führt. Allein schon aus diesem Grund eignet sich die Vielzahl der Gänge hervorragend zur Gestaltung ausgelassener Feierlichkeiten. Jugendweihen, Firmen- und Privat-Jubiläen oder Hochzeiten sind nur einige von zahlreichen Gelegenheiten, für die ein Ritterschmaus der ideale Rahmen ist.

Unternehmen
Kundensupport
Buchungslösung