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Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Paris – ein Fest für alle Sinne, nicht nur für die Augen

Ausflüge Paris

„Alle Wege führen nach Paris“ – wer jetzt stutzt, hat im Deutschunterricht gut aufgepasst. Schließlich führen in der deutschen Sprache seit Jahrhunderten alle Wege nach Rom beziehungsweise zum Ziel. Allerdings kann diese traditionelle Redensart getrost umgewandelt werden, um die Bedeutung der französischen Hauptstadt und Millionenmetropole Paris kurz und knackig auf den Punkt zu bringen. Denn Paris ist im sprichwörtlichen Sinne das unumstrittene Zentrum der Grande Nation: Keine andere Stadt in Frankreich ist so gut mit dem Zug oder dem Auto zu erreichen. Darüber hinaus beheimatet die allseits bekannte Stadt der Mode samt Pariser Umland über die Hälfte der bedeutendsten französischen Unternehmen sowie das Französische Parlament, womit sie gleichzeitig das politische und kulturelle Zentrum Frankreichs darstellt.

Kaum verwunderlich also, dass Paris auch über die eigenen Landesgrenzen hinweg als unbestrittenes Aushängeschild des französischen Savoir-Vivre gilt. Ob sich nun frisch verliebte Liebespaare auf ihren romantischen Tagesausflug in die Stadt der Liebe freuen oder anspruchsvolle Gourmets in die weltberühmte französische Küche pilgern – Paris bietet seinen Gästen ein unvergleichliches Repertoire an Freizeitmöglichkeiten und hat für jeden Geschmack die perfekte Aktivität im Angebot.

Pariser Sehenswürdigkeiten – weltbekannte Monumente und Museen

Rund 2,2 Millionen Einwohner in der Stadt und über 11 Millionen im nahen Umland machen den Pariser Ballungsraum zu einem der größten Einzugsgebiete in Europa. Damit übertrifft die Stadt an der Seine die zweitgrößte französische Großstadt Marseille mit ihren 880.000 Einwohnern um Längen. Darüber hinaus sticht Paris als Metropole mit Weltrang unter den französischen Städten hervor. Das Prädikat Weltstadt hat Paris zu Recht inne: Seit Jahrhunderten beeinflusst sie das kulturelle, wirtschaftliche und politische Leben der gesamten westlichen und französischsprachigen Welt.

Diesen Status unterstreicht Paris eindrucksvoll mit seinem einmaligen Stadtbild, das gespickt ist mit einer Vielzahl an architektonischen Meisterstücken. Die perfekte Möglichkeit, alle diese Meisterwerke gleichzeitig zu bestaunen, bietet eine der zahlreichen Kreuzfahrten auf der Seine. In keinem Reiseführer unerwähnt bleibt mit Sicherheit auch der monumentale Arc de Triomphe (Triumphbogen), den Napoleon im Jahr 1806 als Siegerdenkmal für die gewonnene Schlacht von Austerlitz errichten ließ. Mit seinen 49,5 Metern Höhe thront er über der weltberühmten Avenue des Champs-Eliysées und beinhaltet sehenswerte Reliefs und Figuren, die sich mit der Französischen Revolution beschäftigen.

Das Wahrzeichen und bekannteste Monument unter den Sehenswürdigkeiten in Paris stellt jedoch der Eiffelturm dar. Über zwei Jahre dauerte der Bau des 60 Tonnen schweren und über 300 Meter hohen Turms. Nach seiner Eröffnung zur Weltausstellung 1889 stand das gewaltige Bauwerk zwar vor allem bei Künstlern aufgrund seiner angeblich monströsen Ästhetik in der Kritik. Heute ist der Tour Eiffel jedoch über alle Zweifel erhaben: Aufgrund seiner innovativen Konstruktion extrem stabil und weltweit bekannt, ist und bleibt er der Touristenmagnet Nummer 1 und kann zum Beispiel in Kombination mit einer Bootsfahrt auf der Seine besichtigt werden.

Auf keiner Stadtführung fehlen darf zudem das Hôtel de Ville, in dem die Pariser Stadtverwaltung ihren Sitz hat. Insbesondere der Besuch des Rathausplatzes lohnt sich für alle, die in der Schule während des Französischkurses nicht geschlafen haben: Hier wurden während der Revolution eine Guillotine errichtet und öffentliche Exekutionen vorgenommen. Im Winter lohnt sich eine Anreise an den Place de Grève ganz besonders, wenn der Vorplatz des Rathauses zur Eisfläche umfunktioniert und von begeisterten Schlittschuhfahrern bevölkert wird. Wer das Hôtel de Ville und weitere bedeutende Prachtbauten in Paris besichtigen möchte, für den bietet eine der zahlreichen Stadtführungen die perfekte Lösung. Insbesondere die Foto-Tour – Paris bei Nacht sei allen empfohlen, die Paris mal in einem ganz anderen Licht erkunden wollen.

Historisch bedeutungsvolle Eindrücke erleben auch die Besucher des Bastille-Viertels, sobald sie den Place de la Bastille besichtigen. Hier wurde 1789 die Bastille gestürmt und damit die Französische Revolution eingeläutet. Direkt nach der Revolution wurde das Gefängnis abgerissen, heute steht an seiner Stelle die Collone de Juilet (Julisäule) mit der berühmten Genius-Skulptur, die auf dem 50 Meter hohen Turm balanciert. Weiterhin können in der Metrostation die Mauerreste der Bastion bestaunt werden. Ein im wahrsten Sinne des Wortes erhabenes Erlebnis stellt schließlich der Besuch des Hügels Montmartre dar, auf dem die Basilika Sacré-Coeur thront. Die prachtvoll verzierte, strahlend weiße römisch-katholische Wallfahrtskirche enthält Anlehnungen an die Architektur byzantinischer Kirchen wie der Hagia Sophia und wurde nach einer knapp vierzigjährigen Bauzeit im Jahr 1919 geweiht. Auf den 130 Meter hohen Gipfel Montmartre gelangt man wahlweise zu Fuß oder mit der Seilbahn Funiculaire du Montmartre. Dort genießen Touristen und Einheimische gemeinsam den grandiosen Ausblick auf die Dächer von Paris. Vor allen Dingen bei Sonnenuntergang lohnt es sich, Paris bei einer Flasche Wein aus der Vogelperspektive zu betrachten.

Einmalige Aktivitäten in Paris – alles rund um Kunst und Kultur

Paris – das ist nicht nur die ideale Stadt für Liebespaare, sondern auch für die romantischen Verehrer von hochklassiger Kunst und Kultur. Mögen sich die Geschmäcker in diesen Bereichen noch so stark unterscheiden, eines ist gewiss: Die unzähligen Pariser Museen und Theater bieten mit ihren vielfältigen Ausstellungen und Veranstaltungen das perfekte Angebot für Kulturbeflissene aus allen Herren Länder. Fast überflüssig zu erwähnen, welches Museum nicht nur Kunstliebhaber unbedingt besuchen sollten: Natürlich das Musée du Louvre, das mit seinen etwa 19 Hektar und über 35.000 Ausstellungsstücken das größte der Welt ist. Der Louvre befindet sich in der Nähe der ebenfalls weltberühmten Kathedrale Notre-Dame de Paris und war ursprünglich die Residenz der französischen Könige. Seit 1793 wird der gewaltige Gebäudekomplex als öffentliches Museum genutzt, das unter anderem die Kunstwerke von Mona Lisa und der Venus von Milo beherbergt. Das unbestrittene Highlight des Museum stellt jedoch die Glaspyramide dar, die als Haupteingang dient und mit dem sich der ehemalige Präsident Francois Mitterand ein Denkmal gesetzt hat.

Ob Mitterand mit dem stilvollen Glasbau seinen Amtsvorgänger Valerie Giscard d’Estaing übertreffen wollte, bleibt Spekulation. Dieser hatte sich 1977 entschieden dafür eingesetzt, den für die Weltausstellung 1900 erbauten, stillgelegten Bahnhof Gare d’Orsay am Seineufer zu einem Museum umzuwandeln. Eine gute Entscheidung: Die eindrucksvollen Bahnhofshallen bieten genügend Raum, um die große Sammlung an Gemälden, Skulpturen und Fotografien zu präsentieren. Von Paul Cézanne bis Auguste Rodin – das Musee d’Orsay beinhaltet sämtliche Meisterwerke berühmter französischer Künstler. Es versteht sich von selbst, dass die Pariser Theater und Opern den Museen in keiner Weise nachstehen. Die erste Adresse für Ballett und klassische Opern ist zweifelsohne die Opéra Garnier. Bekannt ist das berühmteste Pariser Opernhaus auch für seinen unheimlichen, verwinkelten Keller und einen tragischen, nie aufgeklärten Unfall während einer der ersten Aufführungen im Jahr 1875. Die daraus entstandenen Mythen um ein angebliches Phantom, das im Operngebäude sein Unwesen treibt, lieferten die Grundlage für die gleichnamige Oper. In der gleichen Liga spielt die Opéra Bastille. Diese wurde 1989 als hochmodern konzipierte Oper eröffnet, um die Opera Garnier zu entlasten und möglichst vielen Menschen die klassische Musik nahezubringen.

Geheimtipps und kulinarische Highlights in der Stadt des Lichts

Neben den allgemein bekannten Wahrzeichen sind in Paris auch einige weniger bekannte Sehenswürdigkeiten versteckt, die findige Besucher auf ihren Touren durch die Stadt des Lichts entdecken können. Ob der Tour de Montparnasse zu den Pariser Geheimtipps gezählt werden, kann sicherlich angezweifelt werden. Seit seiner Errichtung im Jahr 1973 stufen viele Kritiker das 210 Meter hohe Bauhaus als große Bausünde ein. Über alle Kritik erhaben ist jedoch die exzellente Aussicht auf der neu gestalteten 56. Etage des Turms. In nur 38 Sekunden gelangt man mit dem schnellsten Lift Europas auf 196 Meter Höhe, von wo aus sich bei klarem Wetter eine Rundumsicht von 40 Kilometern bietet.

Die Architektonik der Pariser Wahrzeichen ist ohne jeden Zweifel beeindruckend. Um den Flair der Stadt und die Mentalität seiner Bewohner vollends aufnehmen zu können, sollten Städtereisende jedoch mit den Bürgern der Stadt in Kontakt treten. Warum also nicht mal einen seiner Spaziergänge über einen der unzähligen Pariser Märkte unternehmen? Fans von Flohmärkten kommen insbesondere auf dem Marché aux Puces in Saint Quen voll auf ihre Kosten. Auf dem wohl bedeutendsten Flohmarkt der Welt können Freunde von Antiquitäten und Lederwaren ihre Freizeit vorzüglich verbringen. Etwas beschaulicher und weniger touristisch geht es auf dem Les Puces de Montreuil zu. Hier finden in erster Linie Jäger von Second-Hand-Schätzen ihre Erfüllung. Wer in seine Freizeitgestaltung lieber ein paar Stunden Erholung in der Natur abseits des Großstadttrubels einplant, dem seien die Pariser Parks und Gärten empfohlen. Vor allem der Parc de la Vilette ist einen Besuch wert. Im größten Park von Paris kann man vorzüglich am Canal de l’Ourcq entlang schlendern oder sich auf einen der zahlreichen grünen Wiesen erholen.

Paris wäre jedoch nicht Paris, wenn man hier Geselligkeit und Entspannung nicht perfekt miteinander kombinieren könnte. Dabei lädt die unüberschaubare Zahl an Cafés geradezu ein, sich wie einst Ernest Hemingway im Closerie des Lilas auf einen Café au lait und ein Croissant niederzulassen und eine Prise Savoir-Vivre zu tanken. Das Beste an der viel gepriesenen französischen Lebenskunst ist, dass man sie mit gutem Gewissen pflegen darf: Studien zufolge werden die Menschen in Frankreich von allen Europäern am ältesten. Das könnte unter anderem mit der hochwertigen Ernährung zusammenhängen, die sich Franzosen gönnen, vermuten Wissenschaftler.

Höchste Zeit also für alle Touristen, in eines der berühmten Feinschmeckerrestaurants zu pilgern und sich die Kreationen der französischen Meisterköche auf der Zunge zergehen zu lassen. Im Le Meurice serviert Chefkoch Yannick Allenó seinen Gästen klassische französische Köstlichkeiten wie das Freilandhuhn mit schwarzen Trüffeln, umgeben von einem edlen Interieur mit Möbel von Stardesigner Philippe Starck. Ein wahres Festmahl erwartet Vegetarier im L’Arpège, in dem Alain Passard Gemüse aus seinem eigenen Garten zusammen mit Spezialitäten wie gegrillten Jakobsmuscheln serviert. Und auch für Leute mit einem weniger prall gefüllten Geldbeutel finden sich kulinarische Geheimtipps. Für romantische Paare unverzichtbar ist ein Besuch in der Eiskette Amorino. Hier werden verschiedenste Eissorten so liebevoll zubereitet, dass das Eis auf der Waffel wie eine Blume aussieht, die man sich dann gegenseitig schenken kann.

Haute Couture und weltberühmter Whiskey – stilvoll Shoppen und Feiern in Paris

Haute Couture. Diesen Begriff haben französische Modeschöpfer wie Coco Chanel oder Yves Saint Laurent geprägt und Paris zum internationalen Zentrum der stilvollen Damenmode gemacht. Auf keinen Fall auslassen sollten Shoppingfans die Rue de Rivoli und den Boulevard Saint-Germain. In diesen beiden endlos langen Straßen finden sich eine Vielzahl an Geschäften internationaler Modelabels und kleine Boutiquen. Nicht nur bei schlechtem Wetter sollten Reisende auf jeden Fall eines der zahlreichen Kaufhäuser in Paris besuchen. Das Aushängeschild unter den Pariser Einkauftempeln stellt mit Sicherheit die Galerie Lafayette dar, die unter ihrer gewaltigen Glaskuppel von sündhaft teurer bis hin zu erschwinglicher Mode alles anbietet, was das Shopperherz begehrt.

Französisch lernt man nicht in Sprachkursen, sondern beim Ausgehen in Bars. Das beweisen jedes Jahr unzählige Erasmusstudierende auf das Neue und stürzen sich voller Euphorie in das Pariser Nachtleben. Aus der unüberschaubaren Zahl an hochklassigen Bars sticht dabei Harry’s New York Bar hervor, das seine Gäste aus aller Welt mit ihrer weltberühmten Whiskey-Sammlung überzeugt. Sehr stilvoll geht es auch im Le Fumoir zu, in dem zur Happy Hour zum günstigen Preis einer der besten Cocktails der Stadt serviert wird.

Sehenswürdigkeiten im Pariser Umland – die Region Île-de-France erkunden

Das mit unzähligen Beinamen bedachte Paris ist nicht nur die Hauptstadt von Frankreich, sondern auch der Region Île-de-France, die weitere bedeutende Vororte von Paris wie etwa Saint-Denis oder Boulougne-Bilancourt umfasst. Der berühmteste Vorort von Paris ist aber zweifellos Versailles mit dem weltbekannten barocken Chateau Versailles, das bis zur Französischen Revolution als Hauptresidenz des Königshauses diente. Auch heute noch lassen sich Jahr für Jahr circa 6 Millionen Besucher von den über 2.000 prachtvoll gestalteten Zimmern und Gartenanlagen begeistern.

Ein gänzlich anderes Erlebnis bieten die beiden grandiosen Freizeit- und Themenparks Disneyland Resort Paris und Parc Astérix. Während das Disneyland mit seinen über fünfzig Attraktionen die ganze Familie in eine andere Welt eintauchen lässt, weiß der Parc Astérix mit seiner liebevoll gestalteten Welt der Gallier, Römer und Wikinger sowie seinen tollen Wasserattraktionen zu überzeugen.

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