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Berliner Geschichte(n) – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick


Berliner Geschichte(n) – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick


Ja, Berlin ist hip. Und ja, Berlin ist arm aber wahnsinnig sexy. Doch Berlin ist auch eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit. Diese kleine Zeitreise lädt dazu ein, die Geschichte durch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.

Als Berlin noch ein Dorf war

Berlin war nicht immer die Metropole, die es heute ist. Als das älteste Gebäude der Stadt – die Nikolaikirche – 1230 entstand, war es eine kleine Kaufmannssiedlung. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut. Heute ist sie ein Museum und kann für 3 bis 5 Euro besichtigt werden.

Eine Hauptstadt wird geboren

465 Jahre nach der Nikolaikirche wurde 1695 mit dem Bau von Schloss Charlottenburg begonnen. 100 Jahre und viele Sonderwünsche seitens der royalen Häuslebauer später war das Gebäude fertig – und Berlin inzwischen preußische Hauptstadt. Bis heute erstrahlen sowohl Schloss als auch Stadt in voller Schönheit. Für 5 bis 10 Euro gibt es tiefe Einblicke in die heiligen Hallen der preußischen Königin Sophie Charlotte von Hannover.


Brandenburg Tor


Viel hat das Brandenburger Tor von 1791 bereits erlebt. 1806 kurzfristig der Quadriga beraubt, wurde diese im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Gegen einen Fackelzug der Nationalsozialisten konnte es sich genauso wenig wehren wie gegen die deutsch-deutsche Teilung, deren Grenze es markierte. Inzwischen pflegen die Berliner das symbolträchtige Denkmal sorgfältig – allein die Instandhaltung der (neuen) Quadriga lassen sie sich jährlich etwa 200.000 Euro kosten. Grund genug, diese teure Schönheit bei einem Besuch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zentrum für Kultur und Politik

Kunst-Begeisterte sind genau richtig auf der Museumsinsel. 1830 begann der Bau des Komplexes der – wir kennen das bereits von Schloss Charlottenburg – erst 100 Jahre später fertiggestellt wurde. Ein absolutes Muss ist das Pergamonmuseum mit dem weltberühmten Pergamonaltar. Ein Tipp: Mit der Berlin WelcomeCard besucht man die verschiedenen Ausstellungen besonders günstig.

1894 entstand ein weiterer Besuchermagnet: der Reichstag. Wie fast alles in Berlin wurde er jedoch während des Zweiten Weltkrieges zerstört und wieder aufgebaut. Seit 1999 ist er der Sitz des deutschen Bundestages. Seinen Besuchern eröffnen sich einmalige Aussichten in der imposanten Glaskuppel.

Zwischen Machtdemonstration und Zerstörung


Reichstag


Das Olympiastadion von 1936 ist ein Beispiel für die typische Architektur des Nationalsozialismus. Auch der Flughafen Tempelhof ist untrennbar mit dieser Zeit verbunden. Damals wie heute bewiesen die Berliner eindrucksvoll, dass sie beim Bau von Flughäfen gerne einmal etwas länger brauchen. 1936 begonnen, war das Gelände auch 1945 noch nicht fertiggestellt. Seit 2008 stillgelegt, dient es als grüne Oase und Mekka für Trendsportler mitten in der Stadt.

Berlin ist nicht gleich Berlin – die deutsch-deutsche Teilung

Ab 1961 wurde Berlin zum Symbol des Kalten Krieges, denn die Mauer teilte die Stadt fortan in zwei Hälften. Bei einem kostenlosen Mauerspaziergang und am Checkpoint Charlie kann man sich umfassend über diese Zeit informieren. Einen Einblick in das Alltagsleben bietet hingegen das DDR-Museum für 4 bis 6 Euro.



Checkpoint Charlie


Zwischen 1965 und 1969 entstand im Ostteil eines der markantesten Bauwerke: der Fernsehturm. Für einen Besuch sollte man sich mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen. So lange braucht die Kugel des Funkturms, bis sie sich einmal um die eigene Achse gedreht hat.

Weniger bekannt aber genauso faszinierend und etwas morbide wirkt der 1969 errichtete und 2001 stillgelegte Freizeitpark Spreepark. Heute gibt er sich dem Verfall hin und lädt bei einem Spaziergang ein zu philosophischen Gedanken über das Ende von Kindheitsträumen. Berlin 2.0 – die moderne Großstadt


Potsdamer Platz_Sony Center


Seit 1990 ist die Teilung Geschichte. Einen modernen und kreativen Umgang mit der Vergangenheit zeigt die East Side Gallery. 1990 entstanden auf Mauerresten von 1.316 Metern Länge Kunstwerke, die sich mit der Teilung und dem Kalten Krieg beschäftigen.

Eines der modernsten Gebäude ist schließlich das Sony Center, das im Jahre 2000 eröffnet wurde. Hier können Männer und Frauen nach Herzenslust shoppen und stilvoll essen gehen oder Familien dem Legoland Discovery Centre einen Besuch abstatten.

Durch den Abriss der Berliner Mauer ist viel innerstädtischer Freiraum entstanden, der auch in Zukunft das Bild der Stadt immer wieder verändern wird. Auch weiterhin gibt es also viel zu entdecken.

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