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Eine Ballonfahrt trotz Höhenangst


Ballonfahrt trozt Höhenangst

Eine Fahrt im Heißluftballon werden auch Passagiere mit Höhenangst genießen. Ist der Ursprung dieser Angst klar, kann sie leicht überwunden werden. Ihr Platz im Gedächtnis wird anschließend von der Aussicht und dem Gefühl des Schwebens ausgefüllt.

Das Fliegen in einem Heißluftballon ist einfach wunderschön. Dabei ist es keine Schande, sollte dies zunächst unvorstellbar erscheinen. Es gehört nicht gerade zu den natürlichsten Sachen der Menschheit, in 200 Metern durch die Lüfte zu schweben – in einem Peddingrohr-Korb, an dem rund 1.200 Quadratmeter Nylonstoff befestigt sind.

Höhenangst ist eine körperliche Reaktion. Sie soll vor Gefahr schützen, aber nicht von einmaligen Erlebnissen abhalten. Zahlreiche Skeptiker haben sich bereits getraut und sind sich einig: Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase verfliegt die Angst wortwörtlich.

Ballonaufbau

Woher kommt die Höhenangst: das Problem mit dem fallenden Hochhaus

Betrachten wir das Problem einmal etwas genauer: Warum wird uns auf einem hohen Gebäude schwindelig – und warum tritt dies nicht auf, wenn wir im Heißluftballon unterwegs sind?

Wie man es auch dreht und wendet, Wolkenkratzer sind einfach zu hoch für das menschliche Auge. Um sie vollständig abbilden zu können, werden die Bezugslinien verzerrt. Von oben betrachtet, wirkt das Dach riesig und der weit entfernte Boden winzig. Die Folge: Das Gebäude scheint optisch nach vorne zu kippen.

Ballonfahrt Höhenangst

Auge – Gehirn – Gleichgewichtsorgan – Chaos im Körper

Das Gehirn weiß allerdings genau, dass das Hochhaus fest auf dem Boden steht. Um den Fehler des Auges auszugleichen, leitet es einen Befehl an den Körper weiter. Dieser kippt leicht nach hinten, damit die richtige Perspektive wieder hergestellt wird.

Trotz bester Absichten wird das Problem dadurch nicht gelöst. Das Gleichgewichtsorgan macht dem Gehirn einen Strich durch die Rechnung. Es befiehlt dem Körper nun, sich wieder nach vorne zu lehnen. Das Ergebnis: Kein Organ weiß mehr, wo vorne und hinten ist – und wir baden es aus mit Schwindel und Übelkeit.

Skyscraper

Diese unangenehme Situation kann sich zu tiefem Unwohlsein entwickeln. Fortan ist nicht die Furcht vor der Höhe selbst das Problem, sondern die Angst vor der Angst.

Ein Heißluftballon ist kein Hochhaus

Der Heißluftballon hat entscheidende Vorteile zu einem Wolkenkratzer: Er ist nicht mit dem Boden verbunden und der Korb selbst ist nur etwa 1,2 Meter hoch. Deshalb werden keine Linien verzerrt, kein Organ gerät außer Kontrolle und kein Schwindel entsteht.

Blick aus Korb

Zudem bewegt er sich ausschließlich mit dem Wind. Anders als im Flugzeug entstehen keine Luftlöcher und die Fahrt ist vollkommen ruhig.

Es gibt einfache, aber hilfreiche Tricks für unterwegs:

  • Den Blick auf den Horizontrichten; erst wenn sich ein Gefühl der Sicherheit einstellt, nach unten schauen
  • Im Hinterkopf behalten, dass das Material regelmäßig auf Sicherheit geprüft wird und der Pilot gut ausgebildet ist
  • Mit dem Ballonführer ein angeregtes Schwätzchen über die Vorteile des Heißluftballons führen; so wird sich die Angst nicht ausbreiten

Mit diesem Wissen im Hinterkopf bleibt nur noch ein Gefühl übrig: der Genuss der Aussicht und des Schwebens. Es ist an der Zeit Ängste zu überwinden, denn die Vogelperspektive ist einfach zu faszinierend. Und wer weiß, vielleicht ist die Fahrt nur der Anfang einer Karriere als Fallschirmspringer?

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